200. Geburtstag Bahá’u’lláhs

Am 22.10.2017 feierte die Bahá’í-Gemeinde München im Congress Center des Hauses der Bayerischen Wirtschaft den 200. Geburtstag Bahá’u’lláhs, des Stifters der jüngsten Weltreligion.

Über 350 Gäste erlebten von 11 bis 18 Uhr ein vielseitiges Programm von Andacht über Information, Kunst, Musik und Film, das in einem Festakt gipfelte. Die Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer richtete als Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ein Grußwort an die Versammlung.

Farid Weisser stellte in seinem Festvortrag heraus, dass Evolution nicht nur für die Entwicklungsgeschichte der Menschheit, Wissenschaft und Kultur, sondern auch für die Religion gilt. Gott hat den Menschen aus Liebe erschaffen und lässt ihn nicht allein. Durch Sendboten hat Gott seit jeher den Menschen Führung gegeben, um eine fortschreitende Kultur zu entwickeln. Bahá’u’lláh ist in dieser Kette der Religionsstifter von Adam über Krishna, Christus, Mohammad und vielen anderen der zuletzt erschienene Sendbote, der das Heilmittel für die Lösung der Probleme der heutigen Menschheit brachte. Und diese Führung Gottes wird auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Er lehrt, dass es nur einen Gott gibt, der die Welt erschaffen hat, alle Religionen sich auf diese eine Quelle beziehen und die Menschheit von heute nicht eher zur Ruhe kommt, solange ihre Einheit nicht errichtet ist. Seine Lehren dienen sowohl dem individuellen als auch dem kollektiven Wachstum.

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