15.11.2018 • Bei dem Nebel im Tal muss man in die Berge:
Zunächst fahre ich von Ruhpolding nach Marquartstein, wo ich im Tal am Sportgelände das Bahaimobil parke. Dann geht es von 590 m Meereshöhe mit dem E-Bike zunächst durch den Ort,
vorbei an der Burg Marquartstein
und durch dichten Nebel die Bergstraße hinauf:
Der Nebel löst sich auf 1040 m Höhe bei der Agersgschwendtalm auf und die Sonne lacht vom Himmel:
Der weitere Weg ist für Radfahrer gesperrt und so stelle ich hier mein Rad ab und entschließe mich, erst auf dem Rückweg einzukehren. Zu Fuß geht es nun hinauf, zunächst zur Enzianhütte
und schließlich zum Hochgernhaus auf 1510 m mit fantastischem Blick in die Bergwelt rundherum.
14.11.2018 • Das Wetter ist zu schön, um zu Hause zu bleiben. Während sich in München die Sonne heute nicht durch die Wolkendecke kämpfen konnte, strahlte sie in Ruhpolding vom blauen Himmel. Das richtige Wetter für eine Radtour, zunächst von Ruhpolding nach Inzell:
Dann weiter über Siegsdorf zurück nach Ruhpolding:
Für die Übernachtung auf dem Campingplatz erhalte ich die ChiemgauKarte, die mir freien Eintritt in das Erlebnisbad Vita Alpina und für 5 Euro Aufpreis in die Saunalandschaft gewährt. Ein schöner Abschluss dieses herrlichen Tages.
05.11.2018 • Bei herrlichem Herbstwetter sind wir heute zum Spitzungsee gefahren, haben uns mit der Taubensteinbahn auf ca. 1600 m hinaufbefördern lassen und von dort den Rotwand-Gipfel (1884 m) erklommen.
28.10.2018 • Vom 25. bis 28. Oktober war ich in Plattling, um am Probenwochenende des Chores „Stimmen Bahás“ teilzunehmen. Wir waren Gast im Gemeindesaal der katholischen Pfarrei St. Magdalena und wurden vom dortigen Kirchenmusiker Stefan Trenner und Mitgliedern des Kirchenchors liebevoll versorgt. Unsere Chorleiterin Ameli Dziemba hatte ein abwechslungsreiches Probenprogramm zusammengestellt. Die Proben mit ihr waren wie immer ein Genuss. Den krönenden Abschluss dieses erhebenden Wochenendes bildete ein gemeinsames Konzert unter dem Motto „Licht der Einheit“ mit dem dortigen katholischen Kirchenchor in der Kirche St. Michael, über das in der örtlichen Presse berichtet wurde:
29.09.-01.10.2018 • Die Kleine Elsässische Camargue (Petite Camarge Alsacienne) ist das größte Naturreservat im südlichen Elsass.
Über die Palmrainbrücke in Village-Neuf verlassen wir Deutschland und kommen ohne jede Kontrolle nach Frankreich. Am alten Schleusenhaus lädt uns die freundliche Dame von der Touristeninformation ein, mit unserem Wohnmobil auf dem dortigen Parkplatz zu übernachten.
Ein Traumplatz!
Die Kleine Camargue erkundigen wir zu Fuß und können uns an der Natur kaum satt sehen.
Natürlich gibt es hier auch Tiere zu beobachten:
In den kleinen Häusern hier mitten in der Kleinen Camargue leben und arbeiten Forscher der Universität, kein schlechter Wohn- und Arbeitsplatz.
In diesem größeren Haus ist die Verwaltung des Naturreservats untergebracht. Es stammt noch aus der Zeit, als unter Napoleon III. hier die Lachszucht begonnen wurde, die bis heute fortgeführt wird.
Hier gibt es eine Ausstellung über die Lachszucht, wir haben das Gebäude aber nur von außen angesehen.
In diesem Gebäude ist eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte des Rheins in
diesem Gebiet untergebracht, die wir bei freiem Eintritt besuchen.
24.09.2018 • Nachdem gestern vor Unwettern gerade auch am Bodensee und im Raum Freiburg gewarnt wurde, sind wir erst heute gestartet, um unserer Tochter Dorina in ihrer neuen Wohnung in Weil am Rhein einen Besuch abzustatten. Unsere erste Etappe führte uns bis Bodman Ludwigshafen am Bodensee. Dort fanden wir am (bereis geschlossenen) Strandbad von Bodman einen schönen ruhigen Stellplatz mit Blick auf den See.
Nach einer kräftigenden Gemüsesuppe brechen wir zur Radtour „Grandiose Seesichten“ aus dem Führer „E-Biken am Bodensee“ auf.
Vom Freibad Bodman gelangen wir zunächst über einen Schotterweg durch ein Naturschutzgebiet nach Ludwigshafen.
An mehreren Stellen hat man hübsche Aussichtsplätze hergerichtet, die den Blick auf den Bodensee freigeben und auf Tafeln über Tiere und Pflanzen informieren.
Von hier haben wir auch einen ersten Blick auf Ludwigshafen.
Von Ludwigshafen geht es über aussichtsreiche Serpentinen steil bergauf. Wie gut, dass wir beide ein Elektrorad haben.
Schon bald können wir an einem schönen Rastplatz auf Bodmann Ludwigshafen herabschauen.
Oben angekommen genießen wir die Fahrt durch Wiesen und Felder. Viele Obstbäume hängen noch voller Äpfel, Birnen und Pflaumen, und selbst an der Straße entlang liegen die Früchte am Boden. Vielleicht hat auch der Sturm in der letzten Nacht einige Früchte herabgeworfen.
Schließlich gelangen wir am Haldenhof zu einem der schönsten Aussichtspunkte. In der Ferne ist auch die Insel Mainau gut zu sehen, während die Schweizer Berge im Dunst verschwinden.
Leider hat das Lokal heute am Montag Ruhetag, so dass ich den Kuchen auf später verschieben muss.
Zurück in Ludwigshafen erwartet uns das geschichtsträchtige Zollhaus mit der bekannten zeitkritischen Relief-Fassade „Ludwigs Erbe“ des hier ansässigen Künstlers Peter Lenk. .
Lenk wollte die „Raffzähne der Republik“ gezielt darstellen,damit ihre Skandale nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Bei den „Global Players“ erkennen wir Hans Eichel, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle, die hier sehr despektierlich abgebildet sind. Lenk meint, wenn es den Politikern um ihre Privilegien ginge und darum den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann hielten sie sich alle „die Stange“.
Bei den Top-Managern sind es Ex-EnBW-Chef Utz Claassen, Daimler-Chef Dieter Zetsche, der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech, Medienunternehmer Leo Kirch und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, die wie Dagobert Duck in Goldmünzen baden:
„Auf dass wir uns noch lange eine Bockwurst leisten können!“
Ja, wir auch:
Auch die Umbenennung Sermatingens in Ludwigshafen im Jahre 1826 wird thematisiert:
Schließlich finden wir in Ludwigshafen auch noch eine Bäckerei mit gutem Kuchen für mich und einen Supermarkt mit geräuchertem Fisch für Beate. Bei heißer Schokolade und Tee lassen wir damit den Tag im Wohnmobil ausklingen und freuen uns über die abwechslungsreiche Radtour.
09.08.2018 • Auf dem Rückweg nach Hause unterbreche ich noch einmal in Abenberg.
Hier lädt ein Stellplatz an einem Badeweiher zum Relaxen und Übernachten ein.
Zunächst spaziere ich durch den schönen Ort.
Nach einem heißen Tag ist es angenehm am Abend, so dass ich noch eine Radtour zum Großen Brombachsee unternehme (leider habe ich die Aufzeichnung zu spät gestartet).
Damit geht ein schöner Kurztrip nach Franken zu Ende. Morgen geht es über die A9 wieder heim.
08.08.2018 • Auch heute früh beginne ich den heißen Tag mit Schwimmen im See. Iris hat mir den Dettelbacher Weiher empfohlen. In der Früh bin ich noch ganz allein auf dem Parkplatz
Das Gelände der Landesgartenschau hat eine lange Geschichte hinter sich: Ursprünglich ein unbebauter Truppenübungsplatz, auf dem auch Hinrichtungen stattfanden, so dass der Ort als Galgenberg bekannt war. Im Ersten Weltkrieg wurden Baracken für französische Kriegsgefangene errichtet. Daraus entstand zunächst eine Kriegersiedlung, dann eine Fliegerschule, die ab 1935 von den Nationalsozialisten zu einem Fliegerhorst ausgebaut wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die amerikanische Armee den Fliegerhorst und errichtete dort den Kasernenkomplex Leighton Barracks. Zudem wurden 1.100 Vertriebene im Regierungs-Flüchtlingslager Galgenberg untergebracht. Seit 2008 sind die Amerikaner abgezogen und das Gelände soll neben Einrichtungen der Universität zu einem neuen Wohnquartier für 4.500 Personen werden.
Die Landesgartenschau hat die ursprüngliche Bestimmung als Fliegerhorst in ihre Planung einbezogen und eine grüne „Landebahn“ ins Zentrum gestellt:
Nur am Rand finden sich gärtnerisch gestaltete Flächen:
An verschiedenen Stellen sind überdies Tafeln mit Zitaten aus allen Heiligen Schriften aufgestellt:
Nach einer ruhigen Nacht ist zunächst Frühsport angesagt: eine kleine Fahrradtour über den Lech zum Badesee Hamlar, in dem es sich trefflich schwimmen lässt.
Dann noch schnell Frühstück im Zentrum von Rain am Lech besorgen.
Die besondere Attraktion von Rain am Lech ist der Dehner-Blumenpark (Eintritt frei):
Dann geht es auch schon wieder weiter Richtung Würzburg. Zunächst möchte ich noch meine Freunde Iris und Harald im Steigerwald besuchen, die mich mit einem Grillabend überraschen.